Museen in Hamburg
Museen für Archäologie
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Archäologische Museen in Hamburg

Hamburg und sein Umland verfügen über einige Museen, die sich dem Thema Archäologie widmen. Das dabei zweifelsfrei bedeutendste Museum ist das Helms Museum in Hamburg-Harburg, das sich mit der Stadtgeschichte Harburgs sowie der Frühgeschichte Norddeutschland befasst. Hierbei ist es unter anderem zuständig für die Bodendenkmalpflege und führt planmäßige Ausgrabungen sowie Notbergungen durch. Südwestlich von Hamburg, in der Samtgemeinde Harsefeld, befindet sich das Museum Harsefeld. In dessen unmittelbaren Nähe befand sich bis 1647 ein bedeutendes Benediktinerkloster, auf dessen Fundamenten sich heute das Museumsgebäude befindet und in dem zahlreiche Funde aus den Klostergrabungen gezeigt werden.

Foto: © Wmeinhart, Wikimedia Commons

Deutschlands erstes Freilichtmuseum der Bronzezeit befindet sich in Hitzacker, ca. 80 Kilometer südöstlich von Hamburg. Nachdem 1969 bei Erdarbeiten ein mehr als 3.000 Jahre alter Hausgrundriss entdeckt wurde, hat sich im Laufe der Jahrzehnte daraus ein spannendes Museum mit bronzezeitlichen Gebäudenachbauten sowie Arealen zur Veranschaulichung des damaligen Lebens entwickelt. In Oldendorf (Luhe) in der Heideregion im Landkreis Lüneburg befindet sich eines der interessantesten Steingräber der Region, der sogenannten Totenstatt. Das dazugehörigen Museum verbindet die Großsteingräber mit der Einwanderung der ersten Ackerbauern im Luhetal vor ca. 5.700 Jahren. Dargestellt werden die Aspekte des Lebens und das Totenreich der damaligen Menschen.