Museen in Hamburg
Kulturgeschichte
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Museen für Kulturgeschichte in Hamburg

Hamburg bietet eine Reihe von kulturhistorischen Museen, deren Bedeutung weit über die Grenzen der Stadt hinausreicht. Zu nennen ist hier insbesondere das Museum für Hamburgische Geschichte (seit 2006 auch "hamburgmuseum") am Holstenwall, welches das größte städtehistorische Museum Deutschlands ist. Dokumentiert wird hier zu zahlreichen verschiedenen Themen die Geschichte der Stadt vom 9. Jahrhundert bis zur Gegenwart.  Interessante Einblicke in die Arbeitsbedingungen des 19. Jahrhunderts bietet das Museum der Arbeit in Barmbek, welches in einer ehemaligen Gummiwarenfabrik untergebracht ist. Der Besucher erfährt vieles über die Industrialisierung und Ihre Folgen für die arbeitenden Menschen sowie der Entwicklung des Hamburger Hafens. Die Arbeitsverhältnisse werden an rekonstruierten Arbeitsplatzen in einer Druckerei oder in einer Metallfabrik veranschaulicht.

Foto: © Werner Willmann, Wikimedia Commons

Die Geschichte des Zolls in Deutschland wird im Deutschen Zollmuseum in der Speicherstadt dokumentiert.  Zahlreichen Exponate zeigen die Rolle des Zolls in den verschiedenen Epochen wie im Mittelalter, der Gründungszeit des deutschen Zollvereins oder während der deutschen Teilung. Aber auch die Aufgaben des heutigen Zolls wird u. a. an Schmugglerverstecken und beschlagnahmten Gegenständen gezeigt. Das vermutlich außergewöhnlichste Museum ist das Abwasser- und Sielmuseum der HSE, wo 160 Jahre Geschichte der Abwasserentsorgung veranschaulicht wird. Neben den erstaunlichen Fundstücken aus der Kanalisation können die Besucher auch den Zusammenfluss der Abwässer von zwei alten Stammsielen besichtigen, worüber rund ein Drittel des Hamburger Abwassers gepumpt wird.